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Ich werde immer wieder gefragt, mit was ich so unterwegs bin oder wie ich meine Reisen plane. Da ich Dich bei Deiner Reise und den Vorbereitungen unterstützen möchte, verrate ich Dir hier, was bei mir immer mit dabei ist und wie ich vorgehe.

Die Liste wird nach und nach ergänzt, also schau ruhig ab und an mal vorbei.

Auf dieser Seite findest du Links zu Seiten, bei denen du Waren bestellen oder Unterkünfte buchen kannst (Werbung). Sie sind mit einem * gekennzeichnet.

1. Vorbereitung

Es gibt immer ein paar Seiten, die ich besuche, wenn ich eine Reise plane, im mich über die grundlegenden Sachen zu informieren:

  • Auswärtiges Amt: Hier gibt es die aktuellsten Infos zur Sicherheitslage und zu Einreisebestimmungen
  • Fit for Travel: Das gibt mir den ersten Überblick, welche Impfungen empfohlen werden. In manchen Ländern ist auch Gelbfieberimpfung Pflicht.
  • Optimale Reisezeit: Wo passt es gerade vom Wetter her? Da habe ich mir auch schon die ein oder andere Anregung zu Zielen geholt, an die ich eigentlich gar nicht gedacht habe.

Flugbuchung: Es gibt einige Portale, die ich immer wieder besuche und Preise vergleiche:

  • Skyscanner
  • Momondo*
  • Manchmal lohnt es sich auch direkt bei den Airlines vorbeizuschauen.

Unterkunft: Für die erste Nacht ist es sicher keine schlechte Idee, schon eine Unterkunft vorab zu buchen. Manche holen Dich auch vom Flughafen ab. Ich schaue immer hier vorbei:

  • Welche Stecker gibt es in welchem Land? Wikipedia hilft!

2. Gepäck

  • Rucksack*: Meiner ist schon 24 Jahre alt und unverwüstlich. Es ist ein Lowe Alpine Cerro Torre. Beim Kauf habe ich gegrinst, als der Verkäufer was von lebenslanger Garantie erzählt hat. Jetzt grinse ich nicht mehr, denn das gute Stück hat bisher alles mitgemacht und nie ist etwas gebrochen, kaputt gegangen oder gerissen.
    Inzwischen habe ich einen Deuter*, den ich nicht nur von oben packen, sondern auch wie eine Tasche öffnen kann. Das macht das Packen deutlich einfacher und übersichtlicher.
    Zwei Tipps am Rande: Nimm keine helle Farbe, denn nach der ersten Reise wird er ohnehin ziemlich schmutzig sein. Und achte darauf, dass Du einen Frauenrucksack nimmst, denn er ist auf unsere Anatomie optimiert.
  • Daypack*: Da ich von der Spiegelreflex weg bin, brauche ich keinen Kamerarucksack mehr. Dennoch werde ich wieder einen Rucksack mitnehmen, denn wenn ich unterwegs bin, packe ich auch eine Wasserflasche ein, die Kamera und ein wenig Kleinkram. Da ist mir eine Umhängetasche zu unbequem.

3. Elektronik


Der Kindle Fire* ist für mich ein kleines Universalwerkzeug: Ich habe mit ihm einen ebook-Reader, kann Hörbücher darauf laden, surfen, mails checken, Blogposts schreiben, mich über mein nächstes Ziel informieren und Hotels buchen etc. Es ist natürlich nicht mit einem „richtigen“ Tablet oder Notebook zu vergleichen, ist dafür aber billiger und leichter und für meine Zwecke reicht es völlig.

Die  Panasonic Lumix DMC-G6HEG-K Systemkamera* ist meine Kamera. Sie bietet ungefähr die Einstellmöglichkeiten wie eine Spiegelreflex, wiegt dabei aber nur die Hälfte. Das Objektiv in dem Kit entspricht einer Brennweite von 28-280, also völlig ausreichend. Sie hat einen schwenkbaren und ausklappbaren Monitor, so dass Du Dich nicht mehr beim Fotografieren verrenken brauchst. Zusätzlich hat sie auch einen Sucher und einen kleinen eingebauten Aufhellblitz.  Sie ist zudem WLAN-fähig und ich kann damit die Bilder auf den Kindle oder das Handy überspielen und online stellen, für meine Zwecke genau richtig.

Als Zweitkamera habe ich die Panasonic DMC-TZ25EG-K* dabei, für den Notfall oder für unauffällige Schnappschüsse.

4. Geld

Seit Laos ist die  Visa-Card der DKB* bei mir immer mit dabei. Du kannst mit ihr umsonst weltweit Geld abheben, zahlst keine Gebühren und bekommst sogar zwei Kreditkarten und eine EC-Karte. Dazu nehme ich immer noch etwas Bargeld, meist Dollar mit. Eine Notreserve solltest Du immer irgendwo im Gepäck verstecken und evtl. auch eine zweite Karte. Ich habe immer noch eine Master-Card einer anderen Bank dabei, wenn mal der Automat streikt oder Visa nicht genommen wird.

Wenn Du zu ungewöhnlichen Zielen unterwegs bist, dann sag lieber bei Deiner Bank Bescheid. Sonst kann es passieren, dass Deine Karte gesperrt wird, weil die Bank denkt, dass sie gestohlen wurde und nun im Ausland Dein Konto geplündert wird.

5. Apps

agoda
Für die Unterkunftssuche ist Agoda eine gute Adresse. Du findest dort eine gute Übersicht von günstigen Unterkünften und wenn Du Dich registrierst, kannst Du auch Rabatte abstauben.
Bei Hostelword schaue ich auch gern vorbei, die Angebote überschneiden sich oft, aber es gibt durchaus Preisunterscheide, vergleichen kann sich lohnen.
Booking.com* mag ich bei Hotels, aber auch hier gibt es Schnäppchen. Wenn es nach Italien geht, finden wir hier z.B. immer nette Agriturismi.
Bei Tripadivsor findest Du Tipps zu allem, zu Ausflugstipps, Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Unterkünften. Die Seite bzw. die App ist eine Fundgrube, wenn Du unterwegs bist.
Meine Lieblingslese-App, habe ich auf dem Handy und kann mit den eBooks Busfahrten und Wartezeiten prima überbrücken.
Mit Evernote bin ich nie so richtig warm geworden, ich mag OneNote lieber. Ich nutze es zum Planen, Schreiben, Ideen sammeln, Recherchenotizen zusammenpacken etc.
maps_me
Maps.me hat mich bisher auf meinen Reisen noch nie im Stich gelassen. Du kannst Dir alle Karten herunterladen und auch offine nutzen. Du brauchst also keine Internetverbindung und findest trotzdem Deinen Weg. 
WordPress – Das Programm, mit dem ich meinen Blog betreibe. Für bequemes Updaten von Unterwegs gibt es die App, von Tablets oder Notebooks kann ich meinen Blog aktuell halten und Du bist immer auf dem Laufenden.

6. Reiseführer

Ich gebe zu, so ganz mag ich mich nicht von den Büchern trennen und zumindest zur Vorbereitung nehme ich sie immer gern her. Da kann ich gut herumschmökern, anstreichen und mir Notizen reinschreiben.

Für das leichte Reisegepäck gibt es übrigens immer mehr Reiseführer als eBooks.

lp
Der Klassiker ist natürlich der Lonely Planet*. Seit die Wheelers am Küchentisch ihren ersten Reiseführer auf der Schreibmaschine getippt haben, ist einiges an Zeit vergangen, aber der Lonely Planet ist vor allem in Asien bei vielen Backpackern immer mit dabei.
loose
Die deutsche Antwort auf den Lonely Planet sind die orangenen Reiseführer von Stefan Loose*. Ich mag die Bücher, es stehen auch mal andere Tipps und viele Hintergrundinfos drin und es sind zwar viele damit unterwegs, aber nicht so viele wie mit dem Lonely Planet
mueller
Wenn ich in Europa unterwegs bin, dann sind die Reiseführer von Michael Müller* meine erste Wahl, schon seit 1995, als es nach Andalusien ging. Gut recherchiert, gut aufgemacht sind sie für mich die idealen Begleiter für unseren Heimatkontinent.

 

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